12042016Headline:

Schlafstörung

Gesund im Schlaf

Im Schlaf erholen sich Körper und Geist, daher ist ein gesunder Schlaf wichtig für unser Wohlbefinden. Rund zehn Prozent der Menschen leiden allerdings unter Schlafstörungen. Sie haben Probleme, ein- oder durchzuschlafen und fühlen sich in der Folge tagsüber wenig leistungsfähig.
Die häufigsten Ursachen für gestörten Schlaf sind Stress und psychische Probleme, die den Betroffenen nicht zur Ruhe kommen lassen. Der Schlaf stellt sich erst spät ein und ist meist wenig erholsam. Einschlaf-Tipps wie Stressabbau und Entspannungstechniken können hier Erleichterung verschaffen. Wer unter Stress leidet, sollte Stressauslöser finden. Sorgen und Aufgaben für die kommenden Tage können auf Papier gebannt werden. Vor dem Zubettgehen sollte Ruhe einkehren. Alkohol oder koffeinhaltige Getränke sollten abends auf keinen Fall getrunken werden, da sie den Schlaf erheblich stören. Ebenso sollte abends kein Sport getrieben werden. Ein langsamer Spaziergang dagegen kann helfen, zur Ruhe zu kommen.
Bett und Schlafzimmer sollten so eingerichtet sein, dass ein erholsamer Schlaf möglich ist. Vor allem die Matratze sollte sorgfältig gewählt sein. Manche Geschäfte erlauben sogar das Probeschlafen zuhause. Das Schlafzimmer sollte ruhig, dunkel und gut gelüftet sein. Außerdem darf es nicht zu warm sein. Eine Temperatur von rund 18 °C gilt als ideal. Ein Fernseher gehört nicht ins Schlafzimmer. Dieser Raum sollte der Ruhe und Entspannung vorbehalten sein. Abendliche Routinen und feste Schlafzeiten erleichtern das Einschlafen zusätzlich.
Eine Schlafstörung kann auch organische Ursachen haben. Menschen, die am Restless-Legs-Syndrom leiden, müssen ständig ihre Beine bewegen und kommen so kaum zur Ruhe. Andere leiden nachts an kurzen Atemstillständen. Bei solch einer Schlafapnoe bekommt der Betroffene nachts zuwenig Sauerstoff und fühlt sich morgens wie zerschlagen. Schließlich können auch hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel während der Menopause, den Schlaf stören, denn der Schlaf wird durch Hormone reguliert.
Kurzfristiger Schlafmangel ist jedoch kein Problem. Hier hilft sich der Körper mit einer Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin, einem körpereigenen „Aufputschmittel“.

What Next?

Recent Articles

Kommentar schreiben

You must be Logged in to post comment.